»Klassik im Krafft-Areal«


Samstag, den 13. Mai 2017, 19.00 Uhr

Monika Egri und Attila Pertis Monika Egri und Attila Pertis

Klavierduo Egri & Pertis

Monika Egri und Attila Pertis (Klavier)

   Programm

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Klassik im Krafft-Areal in der Presse:

Die Oberbadische / Markgräfler Tagblattt am 16. 5. 2017:

Klavierduo Egri & Pertis […] »Tanzende Tasten« war der Abend überschrieben. Und das war nicht zu viel versprochen, denn es ging großteils um Tänze. Dabei haben Monika Egri und Attila Pertis temperamentvolle Interpretationen vorgelegt […]. Klavierduos müssen mit perfekter rhythmischer Übereinstimmung spielen, das ist Vorbedingung für das vierhändige Klavierspiel. Und das können diese beiden […] Und wer könnte Liszt besser interpretieren als ein so absolut gleich getimtes und gut aufgelegtes Duo? Bei der 14. Ungarischen Rhapsodie, arrangiert von Liszt nach der Orchesterversion, langen Egri & Pertis vollgriffig hinein, fahren ihre Liszt-Pranken aus – denn es braucht Tastenlöwen, um diese Musik kongenial zu spielen. Das war dann schon großartig, souverän und frei, mit Feuer und, das Klischee sei erlaubt, mit Paprika im Blut. Besser geht’s wohl kaum. […]

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Badische Zeitung am 16. 5. 2017:

Klavierduo Egri & Pertis Selten hat ein Programmtitel so perfekt gepasst wie »Tanzende Tasten«: Denn Monika Egri und Attila Pertis ließen bei ihrem Konzert in der Reihe Klassik im Krafft-Areal ihre Finger derart virtuos über die Tasten tanzen, dass es eine pure Wonne war. Das aus Budapest stammende und in Wien lebende Klavierduo riss die Zuhörer in der »Tonhalle« in Fahrnau mit tänzerischem Schwung, spieltechnischer Brillanz und vollendeter Harmonie im Zusammenspiel zu Beifallsstürmen hin. […] Für den starken Beifall bedankte sich das Duo, das erstmals in dieser Klassikreihe gastierte, mit zwei Zugaben: einem melancholisch angehauchten Walzer von Brahms und dem Fuchstanz von Weiner: echte Sternstunden für Klavierfreunde!

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Die Oberbadische / Markgräfler Tagblattt am 14. 12. 2016:

SWDKO Pforzheim […] Die Musikfreunde nehmen es aber einmal gerne in Kauf, auf Notsitzen, Gartenstühlen oder Holzpaletten Platz zu nehmen. Das zeigt die Verbundenheit mit den Stiftungskonzerten der Anneliese Benner-Krafft-Stiftung, aber auch, dass sich das Konzept des kleinen Kammermusikzyklus’ bewährt hat und zum Stammpublikum immer wieder ein neues Publikum stößt. […] Eine Großtat war, das Konzertstück op.33 für Klavier und Orchester des in Vergessenheit geratenen Carl Reinecke zu reanimieren. Ein hochromantisches Werk, das es verdient, ins Konzertrepertoire aufgenommen zu werden. Von Andrea Kauten mit der richtigen Virtuosität gespielt. […] Das Begleitumfeld war gut: »Zoodirektor« Handschuh hatte seine Mitspieler präzise instruiert und in den 14 humorvoll und schwungvoll gespielten musikalischen Parodien traten einzelne Musiker solistisch hervor. […] Der Sprecher hat den »Karneval« mit zeitgemäßen Anspielungen modernisiert und so die Rolle von Saint-Saëns als Unterhalter und Schalk weitergespielt. […]

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Markgräfler Tagblatt am 29. 11. 2016:

Volker Stenzl – Hans-Peter Stenzl So ein Programm hört man nicht alle Tage. Das Klavierduo Stenzl kam zum jüngsten Konzert bei Klassik im Krafft-Areal mit einem durchdachten Programmkonzept. Nur vordergründig standen bedeutende Musikerjubiläen 2016 im Blickpunkt dieses Recitals für zwei Klaviere. Der eigentliche rote Faden war Johann Sebastian Bach. […] Zudem tat der Kontrast zwischen den beiden Konzertflügeln, die versetzt platziert waren – ein Experiment mit dem Klang, um das Spielen bei geöffneten Deckeln zu ermöglichen –, und der ehemaligen Fabrikhalle ein Übriges an Wirkung, so dass das Publikum selbst nach diesem schwierigeren Konzertabend die beiden Gäste nicht ohne zwei Zugaben gehen ließ: zwei vierhändig gespielte finnische Volksweisen von Busoni, bei denen sich Hans-Peter und Volker Stenzl verdammt nahekamen.

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Badische Zeitung am 24. 10. 2016:

Andrea Kauten […] Die 24 Préludes op. 28 von Frédéric Chopin (1839-39) sind ein Zyklus durch die zwölf Dur- und Moll-Tonarten nach dem Vorbild der Präludien aus Bachs Wohltemperiertem Klavier. Hier war die linke Hand der Pianistin herausgefordert wegen der stark bewegten Begleitung, über der sich lange melodische Haltetöne zogen. Die Pianistin besitzt Strahlkraft in den Fingern. Ihr Spiel glitzert und glänzt, ist kraftvoll im Anschlag, gewürzt von weiblicher Ausdruckslust. Besonders kräftig gelangen ihr die Sätze con fuoco beziehungsweise molto agitato, während sie das Präludium c-moll, Largo, mit einer chromatisch absteigenden Basslinie, subtil und leise interpretierte. […]

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Markgräfler Tagblatt am 30. 9. 2016:

Simon Bucher und Daniel Johannsen […] Seit diesem Liederabend weiß man, dass Schoeck das nachromantische Lied im 20. Jahrhundert maßgeblich mitgeprägt hat. Sicher hat der Wiener Tenor Johannsen mit seinem souveränen Berner Klavierbegleiter Simon Bucher an diesem bemerkenswerten Abend einige neue Freunde für die Schoeck-Lieder gewonnen, die nun wissen, dass Schoeck für den romantischen Liedgesang unverzichtbar ist und er zu den drei großen »Sch’s« gehört: Schubert, Schumann, Schoeck. Das ist sicher nicht zu viel gesagt, zumal sich Johannsen enorm für diese etwas entlegenere Musik engagiert und sie mit großer Innerlichkeit, Schlichtheit, aber auch Dramatik, wo nötig, singt. Dabei schafft er mit angenehmer Stimme im Verbund mit seinem sensibel und differenziert spielenden Pianisten ein Klangbild reiner Schönheit. […]

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Badische Zeitung am 26. 9. 2016:

Daniel Johannsen Schön, dass in der Reihe "Klassik im Krafft-Areal" in Schopfheim in jeder Saison das intime Genre des Kunstliedes gepflegt wird. Und noch schöner, wenn, wie beim Liederabend mit dem Wiener Tenor Daniel Johannsen und dem Berner Pianisten Simon Bucher, einmal Lieder des Schweizer Komponisten Othmar Schoeck zu hören sind. Der Liedkomponist Schoeck ist noch zu entdecken, viel zu selten werden seine Liedschöpfungen aufgeführt. Daniel Johannsen und sein Klavierpartner waren die idealen Interpreten, um in einer Auswahl verschiedener Liedzyklen die irisierende und interessante Klangwelt und die starke lyrische Qualität der Schoeckschen Lieder feinfühlig den Zuhörern nahezubringen. […]

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Interview mit Andrea Kauten:

Andrea Kauten Kulturissimo, Luxemburg, Oktober 2012:
Kulturissimo: »Was ist denn für Sie das wichtigste Ziel, das Sie mit »Klassik im Krafft-Areal« erreichen wollen?«
Andrea Kauten: »Eigentlich ein ganz einfaches: Zu allererst die Musik! Der Zuhörer soll wieder in erster Linie der Musik und nicht dem Interpreten zuhören.«

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Aktuelle CD: Andrea Kauten – A Portrait : Beethoven & Chopin: Famous Piano Sonatas

Andrea Kauten – A Portrait
Beethoven & Chopin: Famous Piano Sonatas

Ein musikalisches Portrait der ungarisch-schweizerischen Pianistin Andrea Kauten. Mit Beethovens »Mondscheinsonate« und der »Sonate Pathétique«. Ausserdem wurden eingespielt: Die grosse Sonate von Chopin (»mit dem Trauermarsch«) sowie dessen »Fantaisie Impromptu« und einige Walzer, des Weiteren von Franz Liszt die »Consolations«, der »Liebestraum« und die 15. Ungarische Rhapsodie, von Robert Schumann der 1. Teil des »Albums für die Jugend« und schließlich Stücke von Sergei Rachmaninov, darunter das bekannte Prelude in cis-Moll.

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Besprechung in »pizzicato«

Aufnahmen für die Insel. Bereits der dunkle Grundton der Sonate Nr. 14, der »Mondscheinsonate« von Ludwig van Beethoven lässt aufhorchen. Andrea Kauten stellt sich bewusst in die Dienste der Komponisten. […] Der Hörer erlebt über 140 Minuten intensivstes Musizieren. […] deshalb sehen wir es als unsere Pflicht an, jedem Musikliebhaber diese Doppel-CD wärmstens ans Herz zu legen. Denn dies sind wirklich Aufnahmen für die Insel!
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  Programm-Übersicht »Konzerte 2016«

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