»Klassik im Krafft-Areal«


Samstag, den 10. Dezember 2016, 19.00 Uhr

SWDKO Pforzheim – Timo Handschuh – Andrea Kauten SWDKO Pforzheim – Timo Handschuh – Andrea Kauten (Photo: Bechtle/Molina)

Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim

Timo Handschuh (Leitung), Andrea Kauten (Klavier),
Peter Bromig (Horn), Wolfgang Griep (Sprecher)

   Programm

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Klassik im Krafft-Areal in der Presse:

Markgräfler Tagblatt am 29. 11. 2016:

Volker Stenzl – Hans-Peter Stenzl So ein Programm hört man nicht alle Tage. Das Klavierduo Stenzl kam zum jüngsten Konzert bei Klassik im Krafft-Areal mit einem durchdachten Programmkonzept. Nur vordergründig standen bedeutende Musikerjubiläen 2016 im Blickpunkt dieses Recitals für zwei Klaviere. Der eigentliche rote Faden war Johann Sebastian Bach. […] Zudem tat der Kontrast zwischen den beiden Konzertflügeln, die versetzt platziert waren – ein Experiment mit dem Klang, um das Spielen bei geöffneten Deckeln zu ermöglichen –, und der ehemaligen Fabrikhalle ein Übriges an Wirkung, so dass das Publikum selbst nach diesem schwierigeren Konzertabend die beiden Gäste nicht ohne zwei Zugaben gehen ließ: zwei vierhändig gespielte finnische Volksweisen von Busoni, bei denen sich Hans-Peter und Volker Stenzl verdammt nahekamen.

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Badische Zeitung am 24. 10. 2016:

Andrea Kauten […] Die 24 Préludes op. 28 von Frédéric Chopin (1839-39) sind ein Zyklus durch die zwölf Dur- und Moll-Tonarten nach dem Vorbild der Präludien aus Bachs Wohltemperiertem Klavier. Hier war die linke Hand der Pianistin herausgefordert wegen der stark bewegten Begleitung, über der sich lange melodische Haltetöne zogen. Die Pianistin besitzt Strahlkraft in den Fingern. Ihr Spiel glitzert und glänzt, ist kraftvoll im Anschlag, gewürzt von weiblicher Ausdruckslust. Besonders kräftig gelangen ihr die Sätze con fuoco beziehungsweise molto agitato, während sie das Präludium c-moll, Largo, mit einer chromatisch absteigenden Basslinie, subtil und leise interpretierte. […]

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Markgräfler Tagblatt am 30. 9. 2016:

Simon Bucher und Daniel Johannsen […] Seit diesem Liederabend weiß man, dass Schoeck das nachromantische Lied im 20. Jahrhundert maßgeblich mitgeprägt hat. Sicher hat der Wiener Tenor Johannsen mit seinem souveränen Berner Klavierbegleiter Simon Bucher an diesem bemerkenswerten Abend einige neue Freunde für die Schoeck-Lieder gewonnen, die nun wissen, dass Schoeck für den romantischen Liedgesang unverzichtbar ist und er zu den drei großen »Sch’s« gehört: Schubert, Schumann, Schoeck. Das ist sicher nicht zu viel gesagt, zumal sich Johannsen enorm für diese etwas entlegenere Musik engagiert und sie mit großer Innerlichkeit, Schlichtheit, aber auch Dramatik, wo nötig, singt. Dabei schafft er mit angenehmer Stimme im Verbund mit seinem sensibel und differenziert spielenden Pianisten ein Klangbild reiner Schönheit. […]

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Badische Zeitung am 26. 9. 2016:

Daniel Johannsen Schön, dass in der Reihe "Klassik im Krafft-Areal" in Schopfheim in jeder Saison das intime Genre des Kunstliedes gepflegt wird. Und noch schöner, wenn, wie beim Liederabend mit dem Wiener Tenor Daniel Johannsen und dem Berner Pianisten Simon Bucher, einmal Lieder des Schweizer Komponisten Othmar Schoeck zu hören sind. Der Liedkomponist Schoeck ist noch zu entdecken, viel zu selten werden seine Liedschöpfungen aufgeführt. Daniel Johannsen und sein Klavierpartner waren die idealen Interpreten, um in einer Auswahl verschiedener Liedzyklen die irisierende und interessante Klangwelt und die starke lyrische Qualität der Schoeckschen Lieder feinfühlig den Zuhörern nahezubringen. […]

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Markgräfler Tagblatt am 5. 8. 2016:

Klassik im Krafft-Areal – Konzert am 30. 7. 2016 […] »Wie? Was? Entsetzen!« steht als Nr. 17 im Libretto des Texters und Sprechers Wolfgang Griep. Zusammen haben sie für »Jazz im Krafft-Areal« Carl Maria von Webers »Freischütz« auseinandergenommen und wieder zusammengefügt. Das Programm mit dem Wortspiel »Swing frei, Schütz!« mit seinem Klassik-Jazz-Opern-Crossover war wie auf die Fahrnauer Konzertreihe zugeschnitten. […] hat Daniel Mark Eberhard eine behutsame Annäherung an die meistgespielte deutsche Oper für das Jazztrio von Harald Rüschenbaum geschaffen: kein Free Jazz, sondern ein swingender Sound, der niemanden vergrault. […] Die Art und Weise, wie das Rüschenbaum-Trio mit den Nummern umgeht, überzeugt und begeistert zugleich […] Passend zu dieser musikalischen Ebene wird der Text durch den Sprecher Wolfgang Griep ironisiert und in distinguiert-süffisantem Stil à la Loriot vorgetragen. Die zusammengeraffte Geschichte über die Freikugeln und den Freischuss wird mit aktuellen Anspielungen auf den Song Contest und Dieter Bohlen gespickt, bewegt sich aber immer am Opernlibretto entlang. Beim Spektakel in der Wolfsschlucht kommt es zu einer dramatischen Verdichtung, der Probeschuss wird zu einem modernen Melodram. Das war sowohl etwas für Opernfreunde wie Jazzfans: Musikalisch wurde hier voll ins Schwarze getroffen!

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Badische Zeitung am 9. 5. 2016:

Klassik im Krafft-Areal – Konzert am 7. 5. 2016 […] Sogleich begaben sich die Instrumente in einen schwelgerischen Dialog, reichten einander quasi die Stichworte zu, formten sie aus und gaben sie in neuem Gewand zurück. Innere motivische Bezüge erzeugten eine poetische Geschlossenheit, die sich zunächst in zarter, dann lebhaft leichter und schließlich feuriger Manier präsentierte. […] Im ersten Satz der Beethoven-Sonate op. 102, Nr. 2, bildete die klassische Periodik das Fundament für emotionale Ausbrüche. Der zweite Satz entwickelte geradezu einen Sog der Trostlosigkeit, dem sich in extremem Kontrast das trotzige Anrennen der Schlussfuge entgegenstellte. Zur Milderung dieser schweren Kost zum Programmschluss gewährte das Paar auf den anhaltenden Beifall hin mit der Nr. 2 aus Schumanns »Fünf Stücken im Volkston«, op. 102, eine sanft elegische, spielende Zugabe.

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Die Oberbadische / Markgräfler Tagblatt am 9. 12. 2015:

Klassik im Krafft-Areal – Konzert am 5. 12. 2015 […] Die Hauspianistin und künstlerische Leiterin der Konzertreihe in der Fahrnauer Tonhalle nutzt beim letzten Konzert, dem bestbesuchten in der Jubiläumssaison »Zehn Jahre Klassik im Krafft-Areal«, die Gelegenheit für viel perlende Brillanz. […] Mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim – die Stiftungskonzerte haben sich zum Jubiläums einmal ein Orchester gegönnt! – stand ihr ein gut vorbereiteter Klangkörper zur Seite. Timo Handschuh, seit drei Jahren neuer Chefdirigent, ließ mit Esprit und Geschmack begleiten. […] Das frühe Instrumentalkonzert des 13-jährigen Knaben war das konzertante Gegenstück zu der Streichersinfonie Nr. 10 des wie Mozart komponierenden Wunderkinds Felix: ein weiteres erstaunliches Zeugnis kompositorischer Frühreife. Dieser herrliche, leider fragmentarische sinfonische Versuch, der stilistisch noch an Mozart orientiert ist, wurde ansprechend schwungvoll interpretiert. Es fehlte auch nicht an der nötigen Poesie. […]

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Badische Zeitung am 8. 12. 2015:

Klassik im Krafft-Areal – Konzert am 5. 12. 2015 […] Schon im ersten Teil, der Jugendwerken von Mendelssohn-Bartholdy gewidmet war, begeisterte der frische, zupackende Musiziergestus und federnde Streicherklang dieses Orchesters, das sich in blendender Form zeigte. Mendelssohns Streichersinfonie Nr. 10, von der nur zwei Sätze erhalten sind, zeigt die frühe Meisterschaft des damals 14-Jährigen, der ein komponierendes »Wunderkind« war. Differenziert, an allen Pulten klangsensibel ausgehorcht, spielten die Pforzheimer das langsame Adagio. Im Allegro legten sie ein impulsives Sturm- und Drang-Musizieren voller Spannkraft vor, der perfekt zu der Jugendsinfonie passte. Auch im selten zu hörenden Klavierkonzert a-Moll, in dem Andrea Kauten als Solistin brillierte, konnte man nur staunen, was aus der Feder des erst 13-jährigen Mendelssohn geflossen ist: ein früher Geniewurf, aus dem schon eine eigene Kompositionssprache herauszuhören ist. […]

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Interview mit Andrea Kauten:

Andrea Kauten Kulturissimo, Luxemburg, Oktober 2012:
Kulturissimo: »Was ist denn für Sie das wichtigste Ziel, das Sie mit »Klassik im Krafft-Areal« erreichen wollen?«
Andrea Kauten: »Eigentlich ein ganz einfaches: Zu allererst die Musik! Der Zuhörer soll wieder in erster Linie der Musik und nicht dem Interpreten zuhören.«

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Aktuelle CD: Andrea Kauten – A Portrait : Beethoven & Chopin: Famous Piano Sonatas

Andrea Kauten – A Portrait
Beethoven & Chopin: Famous Piano Sonatas

Ein musikalisches Portrait der ungarisch-schweizerischen Pianistin Andrea Kauten. Mit Beethovens »Mondscheinsonate« und der »Sonate Pathétique«. Ausserdem wurden eingespielt: Die grosse Sonate von Chopin (»mit dem Trauermarsch«) sowie dessen »Fantaisie Impromptu« und einige Walzer, des Weiteren von Franz Liszt die »Consolations«, der »Liebestraum« und die 15. Ungarische Rhapsodie, von Robert Schumann der 1. Teil des »Albums für die Jugend« und schließlich Stücke von Sergei Rachmaninov, darunter das bekannte Prelude in cis-Moll.

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Besprechung in »pizzicato«

Aufnahmen für die Insel. Bereits der dunkle Grundton der Sonate Nr. 14, der »Mondscheinsonate« von Ludwig van Beethoven lässt aufhorchen. Andrea Kauten stellt sich bewusst in die Dienste der Komponisten. […] Der Hörer erlebt über 140 Minuten intensivstes Musizieren. […] deshalb sehen wir es als unsere Pflicht an, jedem Musikliebhaber diese Doppel-CD wärmstens ans Herz zu legen. Denn dies sind wirklich Aufnahmen für die Insel!
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  Programm-Übersicht »Konzerte 2016«

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