»Klassik im Krafft-Areal«


Samstag, den 30. Juli 2016, 19.00 Uhr

Wolfgang Griep – Harald Rüschenbaum – Klaus Füger – Daniel Eberhard Wolfgang Griep – Harald Rüschenbaum – Klaus Füger – Daniel Eberhard

Jazz mit dem Harald Rüschenbaum Trio: »Swing frei, Schütz«

Daniel Mark Eberhard (Piano), Klaus Füger (Kontrabass),
Harald Rüschenbaum (Schlagzeug), Wolfgang Griep (Text und Sprecher)

   Programm

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Klassik im Krafft-Areal in der Presse:

Markgräfler Tagblatt am 5. 8. 2016:

Klassik im Krafft-Areal – Konzert am 30. 7. 2016 […] »Wie? Was? Entsetzen!« steht als Nr. 17 im Libretto des Texters und Sprechers Wolfgang Griep. Zusammen haben sie für »Jazz im Krafft-Areal« Carl Maria von Webers »Freischütz« auseinandergenommen und wieder zusammengefügt. Das Programm mit dem Wortspiel »Swing frei, Schütz!« mit seinem Klassik-Jazz-Opern-Crossover war wie auf die Fahrnauer Konzertreihe zugeschnitten. […] hat Daniel Mark Eberhard eine behutsame Annäherung an die meistgespielte deutsche Oper für das Jazztrio von Harald Rüschenbaum geschaffen: kein Free Jazz, sondern ein swingender Sound, der niemanden vergrault. […] Die Art und Weise, wie das Rüschenbaum-Trio mit den Nummern umgeht, überzeugt und begeistert zugleich […] Passend zu dieser musikalischen Ebene wird der Text durch den Sprecher Wolfgang Griep ironisiert und in distinguiert-süffisantem Stil à la Loriot vorgetragen. Die zusammengeraffte Geschichte über die Freikugeln und den Freischuss wird mit aktuellen Anspielungen auf den Song Contest und Dieter Bohlen gespickt, bewegt sich aber immer am Opernlibretto entlang. Beim Spektakel in der Wolfsschlucht kommt es zu einer dramatischen Verdichtung, der Probeschuss wird zu einem modernen Melodram. Das war sowohl etwas für Opernfreunde wie Jazzfans: Musikalisch wurde hier voll ins Schwarze getroffen!

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Badische Zeitung am 9. 5. 2016:

Klassik im Krafft-Areal – Konzert am 7. 5. 2016 […] Sogleich begaben sich die Instrumente in einen schwelgerischen Dialog, reichten einander quasi die Stichworte zu, formten sie aus und gaben sie in neuem Gewand zurück. Innere motivische Bezüge erzeugten eine poetische Geschlossenheit, die sich zunächst in zarter, dann lebhaft leichter und schließlich feuriger Manier präsentierte. […] Im ersten Satz der Beethoven-Sonate op. 102, Nr. 2, bildete die klassische Periodik das Fundament für emotionale Ausbrüche. Der zweite Satz entwickelte geradezu einen Sog der Trostlosigkeit, dem sich in extremem Kontrast das trotzige Anrennen der Schlussfuge entgegenstellte. Zur Milderung dieser schweren Kost zum Programmschluss gewährte das Paar auf den anhaltenden Beifall hin mit der Nr. 2 aus Schumanns »Fünf Stücken im Volkston«, op. 102, eine sanft elegische, spielende Zugabe.

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Die Oberbadische / Markgräfler Tagblatt am 9. 12. 2015:

Klassik im Krafft-Areal – Konzert am 5. 12. 2015 […] Die Hauspianistin und künstlerische Leiterin der Konzertreihe in der Fahrnauer Tonhalle nutzt beim letzten Konzert, dem bestbesuchten in der Jubiläumssaison »Zehn Jahre Klassik im Krafft-Areal«, die Gelegenheit für viel perlende Brillanz. […] Mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim – die Stiftungskonzerte haben sich zum Jubiläums einmal ein Orchester gegönnt! – stand ihr ein gut vorbereiteter Klangkörper zur Seite. Timo Handschuh, seit drei Jahren neuer Chefdirigent, ließ mit Esprit und Geschmack begleiten. […] Das frühe Instrumentalkonzert des 13-jährigen Knaben war das konzertante Gegenstück zu der Streichersinfonie Nr. 10 des wie Mozart komponierenden Wunderkinds Felix: ein weiteres erstaunliches Zeugnis kompositorischer Frühreife. Dieser herrliche, leider fragmentarische sinfonische Versuch, der stilistisch noch an Mozart orientiert ist, wurde ansprechend schwungvoll interpretiert. Es fehlte auch nicht an der nötigen Poesie. […]

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Badische Zeitung am 8. 12. 2015:

Klassik im Krafft-Areal – Konzert am 5. 12. 2015 […] Schon im ersten Teil, der Jugendwerken von Mendelssohn-Bartholdy gewidmet war, begeisterte der frische, zupackende Musiziergestus und federnde Streicherklang dieses Orchesters, das sich in blendender Form zeigte. Mendelssohns Streichersinfonie Nr. 10, von der nur zwei Sätze erhalten sind, zeigt die frühe Meisterschaft des damals 14-Jährigen, der ein komponierendes »Wunderkind« war. Differenziert, an allen Pulten klangsensibel ausgehorcht, spielten die Pforzheimer das langsame Adagio. Im Allegro legten sie ein impulsives Sturm- und Drang-Musizieren voller Spannkraft vor, der perfekt zu der Jugendsinfonie passte. Auch im selten zu hörenden Klavierkonzert a-Moll, in dem Andrea Kauten als Solistin brillierte, konnte man nur staunen, was aus der Feder des erst 13-jährigen Mendelssohn geflossen ist: ein früher Geniewurf, aus dem schon eine eigene Kompositionssprache herauszuhören ist. […]

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Interview mit Andrea Kauten:

Andrea Kauten Kulturissimo, Luxemburg, Oktober 2012:
Kulturissimo: »Was ist denn für Sie das wichtigste Ziel, das Sie mit »Klassik im Krafft-Areal« erreichen wollen?«
Andrea Kauten: »Eigentlich ein ganz einfaches: Zu allererst die Musik! Der Zuhörer soll wieder in erster Linie der Musik und nicht dem Interpreten zuhören.«

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 Hier lesen Sie das Interview auf dem Website von »Kulturissimo«.


Aktuelle CD: Andrea Kauten – A Portrait : Beethoven & Chopin: Famous Piano Sonatas

Andrea Kauten – A Portrait
Beethoven & Chopin: Famous Piano Sonatas

Ein musikalisches Portrait der ungarisch-schweizerischen Pianistin Andrea Kauten. Mit Beethovens »Mondscheinsonate« und der »Sonate Pathétique«. Ausserdem wurden eingespielt: Die grosse Sonate von Chopin (»mit dem Trauermarsch«) sowie dessen »Fantaisie Impromptu« und einige Walzer, des Weiteren von Franz Liszt die »Consolations«, der »Liebestraum« und die 15. Ungarische Rhapsodie, von Robert Schumann der 1. Teil des »Albums für die Jugend« und schließlich Stücke von Sergei Rachmaninov, darunter das bekannte Prelude in cis-Moll.

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Besprechung in »pizzicato«

Aufnahmen für die Insel. Bereits der dunkle Grundton der Sonate Nr. 14, der »Mondscheinsonate« von Ludwig van Beethoven lässt aufhorchen. Andrea Kauten stellt sich bewusst in die Dienste der Komponisten. […] Der Hörer erlebt über 140 Minuten intensivstes Musizieren. […] deshalb sehen wir es als unsere Pflicht an, jedem Musikliebhaber diese Doppel-CD wärmstens ans Herz zu legen. Denn dies sind wirklich Aufnahmen für die Insel!
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  Programm-Übersicht »Konzerte 2016«

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