»Klassik im Krafft-Areal«


Samstag, den 19. Mai 2018, 19.00 Uhr

Daniel Gaede, Johanna Staemmler, Raphael Alpermann, Aleke Alpermann Daniel Gaede, Johanna Staemmler, Raphael Alpermann, Aleke Alpermann

Barocksolisten

Daniel Gaede (Violine), Johanna Staemmler (Violine)
Aleke Alpermann (Violoncello), Raphael Alpermann (Cembalo)

   Programm

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Klassik im Krafft-Areal in der Presse:

Die Oberbadische / Markgräfler Tagblatt am 27. 4. 2018:

Simon Bucher und Marie-Claude Chappuis […] Bei diesem beglückenden Konzert in der Fahrnauer „Tonhalle“ kam eine besondere Stimmung auf. Und zwar gleich zu Beginn in den französischen Liedern von Gabriel Fauré, sogenannten »Mélodies«, zu Texten von Paul Verlaine und Victor Hugo. Faszinierend war dabei, dass die Interpretationen so lyrisch wohlgeraten ausfielen und die Sängerin genau den eigentümlichen Fauré-Tonfall traf, jene Balance von Dezenz und Intensität. […] Simon Bucher – das Wort Klavierbegleiter ist bei ihm nicht das richtige, er begleitet nicht, er gestaltet mit – bewies Gespür für die Klangschönheit, mit der er die Poesie des Klavierparts ausmalte; nicht minder hochrangig wirkten seine Eigenimprovisationen zwischen den drei Faurè-Gesangsblöcken. […] Ein Beispiel dafür, wie Musik Bilder und Geschichten im Kopf entstehen lassen kann. Das bunt bewegte Geschehen löste helle Begeisterung und Bravorufe im Publikum aus.

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Die Oberbadische / Markgräfler Tagblatt am 13. 12. 2017:

Kammerorchester der Philharmonie am Forum Offenburg – Rolf Schilli – Andrea Kauten Es ist fast schon schöne Tradition, dass die Konzertreihe »Klassik im Krafft-Areal« in der Fahrnauer Tonhalle die Saison mit einem Orchesterkonzert abschließt. Dieses Mal begleitete das Kammerorchester der Philharmonie am Forum Offenburg unter Leitung von Rolf Schilli die Hauspianistin Andrea Kauten in Mozarts berühmtem A-Dur-Klavierkonzert KV 488. Da kamen zwei Dinge zusammen: die Natürlichkeit und Klarheit des Klaviertons und der satte Offenburger Klang. Als Mozart-Interpretin ist Andrea Kauten bisher noch nicht aufgefallen, ihr Repertoire-Schwerpunkt liegt in der virtuosen Romantik, bei Schumann, Chopin und Liszt. Umso erhellender war jetzt ihr Zugang zu Mozart: Kauten behandelt ihr Instrument mit klar-bestimmtem Anschlag und einem jeu perlé-Spiel voller Eleganz. Dabei lässt sie ihre motorische Energie mit geläufigen Skalen in ihr Mozart-Spiel einfließen. […]

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Die Oberbadische / Markgräfler Tagblatt am 7. 11. 2017:

Vogler Quartett und Andrea Kauten […] Die sinnliche Fantasie der Musik Francks wird von ihnen und der Pianistin ebenso intensiv und schlüssig erfasst wie die Leidenschaftlichkeit der Musik. […] Vor allem im letzten Satz (»con fuoco«) fingen die Interpreten wirklich Feuer an der harmonischen Fantasie Francks. […] Der eher analytische, geschärfte und transparente Klang der Voglers kam im ersten Programmteil nicht nur dem Einspielwerk von Haydn (Streichquartett op. 77 Nr. 1) zugute, sondern vor allem dem kontrastreichen, siebensätzigen Streichquartett f-Moll von Schostakowitsch aus dem Jahr 1966. […] Die Affekte und Konflikte wurden konturenscharf und rhythmisch genau ausgespielt, die Gefühle und Tiefenschichten der Musik erschlossen, die beklemmende Situation der Musik reflektiert; so beim Typus des sarkastischen Scherzos und im Finale, wo sich die Musik verliert, klagend und ersterbend verklingt. Das war erschütternd in der lyrisch bewegten Darstellung. Ein Abend großer Kammermusik-Literatur, der auch beim Publikum auf sehr viel Resonanz stieß, denn es musste kräftig nachbestuhlt werden.

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Badische Zeitung am 6. 11. 2017:

Vogler Quartett Schon im Streichquartett G-Dur op.77 von Haydn demonstrierten Primarius Tim Vogler, Franck Reinecke an der zweiten Violine, Stefan Fehlandt an der Viola und Stephan Forck am Cello ihre erlesene Streicherkultur[…] Höchst eindringlich geriet die Interpretation von Schostakowitschs Streichquartett Nr. 11 f-Moll. […] Eine erschütternde Schostakowitsch-Interpretation, die die Zuhörer bis ins Innerste aufwühlte und berührte. Nach einem Moment der Stille setzte lang anhaltender Beifall ein. […]
Im Hauptwerk des Abends, dem Klavierquintett f-moll von César Franck, tat sich das Vogler-Quartett mit der brillanten Pianistin Andrea Kauten zusammen. Klar und nuancenreich im Anschlag, mit drängender Leidenschaftlichkeit und großer lyrischer Sensitivität leuchtete Andrea Kauten ihren Klavierpart aus. […]
Große Begeisterung nach einem großen Kammermusik-Abend!

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Die Oberbadische / Markgräfler Tagblatt am 16. 10. 2017:

Gwendolyn Masin und Simon Bucher […] Mutig von den beiden Interpreten Gwendolyn Masin und Simon Bucher, gleich mit diesem bedeutenden, stellenweise schmerzlichen Abschiedswerk Debussys einzusteigen und gleich den richtigen oszillierenden Ton zu finden. Die Geigerin weiß mit dem Stück gut umzugehen und die passenden fahlen, fantastischen oder beseelten Töne zu erzeugen. […] Mit ihrem akzentuiert spielenden Klavierpartner trifft sie ebenso mit großem Einfühlungsvermögen und feiner Sensibilität den eigentümlichen Tonfall in Gabriel Faurés »Après un reve«, eine jener typischen französischen »Melodies«, die im Prinzip keine Lieder sind. […] Das Zusammenspiel, von dessen Homogenität bei dieser Musik (wie auch bei der von Debussy und Ravel) alles abhängt, war von Perfektion und Eleganz. […]

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Badische Zeitung am 16. 10. 2017:

Gwendolyn Masin und Simon Bucher Sinnliches Klangempfinden und subtiles Gespür für Atmosphärisches brachten die Geigerin Gwendolyn Masin und der Pianist Simon Bucher für ihren Auftritt in der Reihe »Klassik im Krafft-Areal« in Schopfheim mit. Das Duo legte ein ebenso ungewöhnliches wie apartes Programm vor, das sich französischer, aber auch spanisch angehauchter Kammermusik vorwiegend aus dem Impressionismus und dem frühen 20. Jahrhundert widmete. […]
Sehr selten hört man Olivier Messiaens »Thème et variations« für Violine und Klavier. Umso willkommener und erfreulicher war es, mit welcher Präzision, kristallklarem Klang und bezwingender Wirkung sich Masin und Bucher dieser Kammermusik des widmeten. […]
Das Programm haben Masin und Bucher auch auf ihrer neuen CD »Flame« eingespielt.

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Interview mit Andrea Kauten:

Andrea Kauten Kulturissimo, Luxemburg, Oktober 2012:
Kulturissimo: »Was ist denn für Sie das wichtigste Ziel, das Sie mit »Klassik im Krafft-Areal« erreichen wollen?«
Andrea Kauten: »Eigentlich ein ganz einfaches: Zu allererst die Musik! Der Zuhörer soll wieder in erster Linie der Musik und nicht dem Interpreten zuhören.«

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Aktuelle CD: Andrea Kauten – A Portrait : Beethoven & Chopin: Famous Piano Sonatas

Andrea Kauten – A Portrait
Beethoven & Chopin: Famous Piano Sonatas

Ein musikalisches Portrait der ungarisch-schweizerischen Pianistin Andrea Kauten. Mit Beethovens »Mondscheinsonate« und der »Sonate Pathétique«. Ausserdem wurden eingespielt: Die grosse Sonate von Chopin (»mit dem Trauermarsch«) sowie dessen »Fantaisie Impromptu« und einige Walzer, des Weiteren von Franz Liszt die »Consolations«, der »Liebestraum« und die 15. Ungarische Rhapsodie, von Robert Schumann der 1. Teil des »Albums für die Jugend« und schließlich Stücke von Sergei Rachmaninov, darunter das bekannte Prelude in cis-Moll.

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Besprechung in »pizzicato«

Aufnahmen für die Insel. Bereits der dunkle Grundton der Sonate Nr. 14, der »Mondscheinsonate« von Ludwig van Beethoven lässt aufhorchen. Andrea Kauten stellt sich bewusst in die Dienste der Komponisten. […] Der Hörer erlebt über 140 Minuten intensivstes Musizieren. […] deshalb sehen wir es als unsere Pflicht an, jedem Musikliebhaber diese Doppel-CD wärmstens ans Herz zu legen. Denn dies sind wirklich Aufnahmen für die Insel!
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  Programm-Übersicht »Konzerte 2017«

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