»Klassik im Krafft-Areal«


Samstag, den 20. Juni 2009, 19.00 Uhr


»L'esprit français«


Frank Lunte, Saxophon
Tatjana Blome, Klavier


Im Alter von 19 Jahren trat Frank Lunte mit dem Saxophonkonzert von Alexander Glasunow erstmalig solistisch an die Öffentlichkeit. Er studierte an der Hochschule der Künste Berlin bei Detlef Bensmann und schloss sein Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Meisterkurse bei Claude Delangle, Jean-Marie Londeix und Iwan Roth ergänzten seine Studien. 1998 war er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes. Frank Luntes besonderes Interesse gilt der Kammermusik. Seit über 20 Jahren konzertiert er mit dem Organisten Henning Münther, 1992 gründete er mit der Schauspielerin Silvia Freund das Duo »FreundLunte« (Stimme, Schauspiel und Tanz). Er war Mitglied des »Metropol Saxophon Quartetts«, mit dem diverse Rundfunkaufnahmen für den Sender Freies Berlin entstanden. Neben seinen kammermusikalischen Aktivitäten tritt Frank Lunte auch als Solist auf. Mit der Kammersymphonie Berlin unter der Leitung von Jürgen Bruns legte er 2008 mit dem Saxophonkonzert op. 14 von Lars-Erik Larsson seine erste Einspielung für die Deutsche Grammophon vor. Im Bereich der zeitgenössischen Musik wirkte er in den Ensembles »UnitedBerlin«, »Kammerensemble Neue Musik Berlin«, »work in progress«, »b.i.c.e.« und »modern art ensemble« mit. Ebenso wurde er von zahlreichen Sinfonie- und Opernorchestern als Gastmusiker verpflichtet. Für den Reclam-Verlag komponierte Frank Lunte die Musik für das Kinder-Hörbuch »Der Klavierling« von Lotte Kinskofer, das vom Preis der deutschen Schallplattenkritik in die Bestenliste aufgenommen wurde. Konzertreisen führten ihn nach Italien, Griechenland, Finnland, Polen, Russland und Brasilien.

Bis zu ihrem 14. Lebensjahr erhielt Tatjana Blome Unterricht bei ihrem Vater. Zwölfjährig gewann sie den 1. Preis beim Steinway-Wettbewerb, ein Jahr später gab sie ihren ersten Klavierabend. Sie studierte in Detmold bei Renate Kretschmar-Fischer und in Berlin bei Heidrun Holtmann. In der Meisterklasse von Gerhard Oppitz in München setzte Sie ihr Studium fort und schloss mit dem Konzertexamen ab. 1995 debütierte die junge Pianistin mit dem 1. Klavierkonzert von Brahms in der Berliner Philharmonie. Der Klavier-Förderpreis der Sigrid-Senkel-Stiftung und ein Stipendium der Carl-Dörken-Stiftung ermöglichten Tatjana Blome den Karrierestart als Konzertpianistin. Neben solistischen Radioproduktionen und Konzertmitschnitten beim Sender Freies Berlin, DeutschlandRadio Berlin und dem Bayerischen Rundfunk, legte sie 1997 mit der Sopranistin Ulrike Stöve beim Münchner Label Orfeo die Einspielung der Gesänge op. 1 von Wolfgang Rihm auf CD vor. In der Berliner Schaubühnenproduktion »Der nackte Michelangelo« unter der Regie von George Tabori und Ismael Ivo spielte sie 1998 bis 2000 Schostakowitsch' Michelangelo-Suite op. 145. Unter der Leitung von Gerd Albrecht wirkte sie 2000 an der Fernsehproduktion des Norddeutschen Rundfunks »Das Lied – The Lied – Le Lied« als Begleiterin von Claudia Barainsky und Dietrich Henschel mit. Tatjana Blome ist regelmäßige Liedbegleiterin des Bariton Dietrich Henschel. Konzertreisen führten sie nach Österreich, Frankreich, Weißrussland und Russland. Seit 2004 verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit der Kammersymphonie Berlin unter der Leitung von Jürgen Bruns. Im September 2006 erschien bei der Deutschen Grammphon eine CD mit dem Klavierkonzert (Kammersymphonie Berlin, Ltg. Jürgen Bruns) und der 6. Klaviersonate von Gerhard Frommel.



Programm

Jérôme Savari (1819 – 1870) Fantaisie sur des motifs de Freyschutz (1855)
   
Jules Demersseman (1833 – 1866) Fantaisie sur un thème original (1860)
   
Paul Agricol Genin (1832 – 1903) Variations sur un thème espagnol (1875)
   
Florent Schmitt (1870 – 1958) Légende op. 66 (1918)
   
Pierre-Max Dubois (1930 – 1995) Dix Figures à Danser (1962)
  – Bransle
– Pavane
– Intermezzo
– Virelai
– Passepied
– Menuet vif
– Complainte
– Gaillarde
– Danse gracieuse
– Rigaudon
 
Paule Maurice (1910 – 1967) Tableaux de Provence (1954/59)
  – Farandole des jeunes filles
– Chanson pour ma mie
– La bohémienne
– Des alyscamps l'âme soupire
– Le cabridan
 
Eugène Bozza (1905 – 1991) Aria (1936)
   
Darius Milhaud (1892 – 1974) Scaramouche op. 165 c (1937)
  – Vif
– Modéré
– Brazileira – Mouvement de Samba
 



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