»Klassik im Krafft-Areal«


Samstag, den 4. Mai 2013, 19.00 Uhr

Andrea Kauten – Antonio Abeal Lagares – Anna Fortova – Jiri Nemecek Andrea Kauten – Antonio Abeal Lagares – Anna Fortova – Jiri Nemecek


Jiri Nemecek, Violine
Anna Fortova, Violoncello
Antonio Abeal Lagares, Horn
Andrea Kauten, Klavier


Jiri Nemecek, in Tschechien geboren, studierte bei Arnost Jira am Konservatorium Brünn und bei Ivan Straus an der Musikakademie Prag. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen teil (u. a. bei Pinchas Zukerman) und gewann bei internationalen Wettbewerben mehrere Preise. Er musizierte mit Orchestern als Solist (Janacek Philharmonie Orchestra, Westböhmisches Sinfonisches Orchester) und als Konzertmeister (Akademische Kammersolisten Prag, Prager Mozart Orchester). 1998 gründete Jiri Nemecek als Primarius das Bennewitz Quartett, das bei renommierten Wettbewerben erfolgreich war (Finale beim ARD-Wettbewerb München 2004, Goldmedaille in Osaka 2005, 1. Preis beim FNAPEC Wettbewerb in Paris und schließlich 2008 den 1. Preis beim berühmten Premio Paolo Borciani in Reggio Emilia). Das Quartett gastierte in den berühmten Konzertsälen Europas, der USA und Asiens. Das Bennewitz Quartett spielte auf Festivals (u.a. Lucerne Festival, Prager Frühling Festival, Rheingau Festival, Heidelberger Frühling) und wurde zu Radio- und TV-Aufnahmen verpflichtet (Bayerischer Rundfunk, SWR, DRS 2, NDR, Radio 4, Yomuri TV). In den Jahren 2004 - 2006 unterrichtete das Quartett als »Quartet in Residence« an der Musikhochschule Basel. In der Schweiz tritt Jiri Nemecek regelmäßig mit dem Sonos Ensemble auf.

Anna Fortova, in Prag geboren, begann im Alter von fünf Jahren Violoncello zu spielen. Sie studierte an der Prager Akademie der musischen Künste bei Prof. Daniel Veis. Mehrfach nahm sie erfolgreich an internationalen Wettbewerben teil (Heran, Prague Junior Note - Preis für die beste Interpretation der Komposition von Bohuslav Martinu). Neben der Zusammenarbeit mit symphonischen Orchestern (Collegium musicum Basel, Concertino) widmet sie sich der Kammermusik (Kammerorchester Pavel Haas, Kammerorchester Berg) und der Lehre. Musikalische Grenzen überschreitend wirkte sie im »Eve Quartett« des Jazzmusikers Emil Viklicky und auch in Folkrock-Bands mit.

Der in Galicien (Spanien) geborene Hornist Antonio Abeal Lagares studierte zunächst an der Musikhochschule von La Coruña. 2009 zog er in die Schweiz, um an der Musikhochschule von Lausanne bei Prof. Olivier Darbellay den »Master in Performance« zu erwerben. Der Musiker ist Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, ob als Solist oder als Kammermusiker (z.B. mit dem Trio op. 40 oder dem Azahar Ensemble). Lagares musiziert regelmäßig mit dem Kammerorchester Basel, der Camerata Bern und dem Orquestre de Chambre de Lausanne. Anlässlich seiner Mitwirkung an Festivals wie Verbier, Luzern und Gstaad hat er unter der Leitung berühmter Dirigenten wie Pierre Boulez, Bernard Haitink und Neeme Järvi gespielt. Zurzeit setzt Antonio Lagares in der Klasse von Olivier Darbellay den Master–Studiengang in Solo Performance an der Hochschule für Musik Luzern fort. Am 4. Juni 2013 wird er als Solist mit dem Luzerner Sinfonieorchester im KKL das Konzert für Horn und Orchester von Richard Strauss spielen.

Andrea Kauten begann ihr Klavierspiel beim Basler Pianisten Albert Engel. Als 13-jährige stand sie im Finale des Jecklin-Wettbewerbs in Zürich; ein Jahr später gewann sie den 1. Preis des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs. Ausgebildet an der Musikakademie Basel und an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest, verfügt Andrea Kauten über ein breitgefächertes Repertoire. Ihre erste CD mit Werken von Liszt, Goldmark und Rachmaninow erschien 1993. Zwei CDs mit Werken von Robert Schumann veröffentlichte sie bei Sony Classical 2006 und 2009. Eine CD mit Werken von Franz Liszt (h-Moll-Sonate, »Dante-Sonate«) erschien 2011. Auf ihrer 2012 veröffentlichten Liszt-Doppel-CD hat die Pianistin Werke für Klavier und Orchester sowie für Klavier Solo (Totentanz, Malédiction, Ungar. Fantasie, »Années de Pèlerinage«, Mephisto-Walzer, 14. Ungar. Rhapsodie) eingespielt.



Programm

Ludwig van Beethoven Klaviertrio Nr. 5 D-Dur op. 70 Nr. 1
1770 – 1827 für Klavier, Violine und Violoncello
  »Geister-Trio«
  1. Allegro vivace e con brio
2. Largo assai ed espressione
3. Presto
 
Joseph Haydn Klaviertrio Nr. 39 G-Dur Hob. XV:25
1732 – 1809 für Klavier, Violine und Violoncello
  »Trio all' Ongarese«
  1. Andante
2. Poco adagio: Cantabile
3. Rondo all’Ongarese: Presto
 
Johannes Brahms Trio für Horn, Violine und Klavier Es-Dur op. 40
1833 – 1897 1. Andante
2. Scherzo. Allegro - Trio. Molto men Allegro
3. Adagio mesto
4. Finale. Allegro con brio
 



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