»Klassik im Krafft-Areal«


Samstag, den 24. Oktober 2015, 19.00 Uhr

Tilman Krämer – Bruno Schneider – Christian Ostertag – Francis Gouton Tilman Krämer – Bruno Schneider – Christian Ostertag – Francis Gouton


Christian Ostertag, Violine
Francis Gouton, Violoncello
Bruno Schneider, Horn
Tilman Krämer, Klavier


Christian Ostertag studierte bei renommierten Lehrern wie Walery Gradow und Rainer Kussmaul. Seine Karriere erhielt ihren entscheidenden Impuls 1990 mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn und der Aufnahme in die 35. Bundesauswahl »Konzerte Junger Künstler«. Seitdem konzertiert er weltweit – nicht zuletzt mit dem SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, dessen 1. Konzertmeister er seit 1996 ist. Intensive Begegnungen mit lebenden Komponisten-Persönlichkeiten wie Péter Eötvös, Pierre Boulez, Helmut Lachenmann, György Kúrtág und Wolfgang Rihm sind essentieller Bestandteil seiner Auseinandersetzung mit Musik, auch neuester Musik. 2001 verlieh ihm die Kulturstiftung »Pro Europa« den Europäischen Solistenpreis. Zahlreiche Radio- und CD-Produktionen dokumentieren seine Vielseitigkeit und geigerische Kompetenz. Seit 2005 hat Christian Ostertag eine Professur an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen inne. Meisterkurse für Violine und Kammermusik runden seine Tätigkeit ab.

Der französische Cellist Francis Gouton hat als Solist und Kammermusiker in den wichtigsten Musikzentren Europas, Asiens, Amerikas und Australiens konzertiert. Als Solist ist er u. a. mit dem Staatsorchester Stuttgart, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem Real Filharmonia de Galicia, dem Orquesta Sinfonica de Maracaibo und in Japan mit dem Kanagawa Philharmonic Yokohama und dem Tokyo Metroplitan-Symphony Orchestra aufgetreten. Mit dem Staatsorchester Stuttgart unter der Leitung von James Tuggle und Sylvain Cambreling hat er 2014 und 2015 die für ihn komponierten Werke »Concertpiece for Cello and Orchestra« von Milko Lazar und das 2. Cellokonzert von Xaver Paul Thoma uraufgeführt. Francis Gouton wurde 2007 Professor an der Musikhochschule in Trossingen. Er ist Gastprofessor der Jimei Universität Xiamen, und der Tong Ji Universität Shanghai.

Der in Lausanne geborene Hornist Bruno Schneider begann sein Musikstudium in den Fächern Horn und Gesang am Conservatoire von La Chaux de Fonds. Zwei Studienjahre verbrachte Bruno Schneider an der Musikhochschule Detmold in der Klasse von Michael Hoeltzel. Nach Jahren der Orchestertätigkeit in Spitzenensembles wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Orchestre de la Suisse Romande ist Bruno Schneider jetzt Professor an der Musikhochschule Freiburg und an der »Haute École de Musique du Conservatoire de Genève«. Als Solist hat Bruno Schneider mit zahlreichen führenden Orchestern gespielt, seit 2003 als Solo-Hornist im Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado. Ferner war er Mitbegründer des »Bläserensemble Sabine Meyer«, ist Mitglied des »Ensemble Collage«. Die Komponisten Norbert Moret, Jörg Widmann, Eric Chasalow und Jost Meyer haben für ihn bedeutende zeitgenössische Hornwerke geschrieben.

Der Pianist Tilman Krämer gehört zu den interessantesten Künstlern seiner Generation. Neben seiner intensiven Konzerttätigkeit erhielt er besonders durch die Einspielung des frühen Klavierwerks von Brahms internationale Aufmerksamkeit. Prägende Lehrer waren Paul Buck in Stuttgart und Konrad Elser in Lübeck. Weitere künstlerische Impulse erhielt er durch die Arbeit mit Elisabeth Leonskaja und Oleg Maisenberg. Auf zahlreichen Wettbewerben wurde Tilman Krämer ausgezeichnet. So war er 1996 Preisträger des internationalen Klavierwettbewerbs in Madrid. Im selben Jahr wurde ihm der Musikpreis der Possehl-Stiftung in Lübeck verliehen. Tilman Krämer ist gern gesehener Gast auf internationalen Festivals. Zahlreiche CD-Einspielungen von Tilman Krämer erhielten höchstes Lob in der Presse. Die Einspielung der »Lieder ohne Worte« von Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie zwei CDs mit Klavierwerken von Johannes Brahms wurden mit dem »Supersonic Award« des Musikmagazins »Pizzicato« ausgezeichnet. Seit April 2007 leitet er eine Klavierklasse an der Hochschule für Musik in Freiburg.



Programm

Johannes Brahms Violinsonate Nr. 1 G-Dur op. 78
1833 – 1897 1. Vivace ma non troppo
2. Adagio – Più andante – Adagio
3. Allegro molto moderato
 
Johannes Brahms Trio für Horn, Violine und Klavier Es-Dur op. 40
  1. Andante – Poco più animato
2. Scherzo. Allegro - Trio. Molto meno Allegro
3. Adagio mesto
4. Finale. Allegro con brio
 
Johannes Brahms Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8
  1. Allegro con brio
2. Scherzo. Allegro molto
3. Adagio
4. Finale. Allegro
 



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